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Der Berufseinstieg in deine Karriere

Berufseinstieg als Bachelor oder Master

Nach jahrelangem Prüfungsmarathon ist er endlich geschafft – der Hochschulabschluss. Nun kann die nächste Hürde in Angriff genommen werden, der Berufseinstieg als Bachelor oder Master. Ob nach sechs Semestern mit einem Bachelorabschluss oder nach langen 10 Semestern, die mit dem Master belohnt wurden – einfach ist der Berufseinstieg nie. Doch besonders die Bachelorabsolventen plagen sich mit der Frage, ob der Abschluss genug ist, um auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Klar ist, auf gute Noten allein ist beim Berufseinstieg schon lange kein Verlass mehr – da ist es auch nebensächlich, ob man ein 1,0 Bachelor- oder Masterzeugnis vorweisen kann. Letztendlich sind immer genau die im Vorteil, die schon frühzeitig für Praxiserfahrung gesorgt haben. So kann auch mal ganz schnell aus einem Nebenjob eine Festanstellung werden. Natürlich ist Nebenjob nicht gleich Nebenjob. Von Werkstudent, über Masterthesis bis hin zum Traineeship, gibt es viele Möglichkeiten des Berufseinstiegs, an die du vielleicht noch gar nicht gedacht hast.

Vom Werkstudenten zum Trainee

Wer während des Studiums bereits einen Job als Werkstudent ergattern konnte, hat damit bereits einen Fuß in der Tür. Wer sich bewährt, wird oft belohnt – mit einer Stelle als Trainee oder sogar mit einer Festanstellung. Denn der Student und das Unternehmen hatten bereits zwei Jahre Zeit sich kennenzulernen, wenn alles passt steht einer Verlängerung der Zusammenarbeit nichts im Weg. Voraussetzung ist natürlich, dass eine Position offen und zu besetzen ist – ein bisschen Glück gehört also selbst hier mit dazu. Doch wenn alles passt, steht dem Berufseinstieg als Bachelor oder Master nichts im Weg.

Schreib um dein Leben – die Betriebliche Bachelor-/Masterarbeit

Bevor du den Berufseinstieg als Bachelor oder Master wagen kannst, gibt es eine letzte Hürde zu überwinden – die Abschlussarbeit. Warum nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und schon hier einen Schritt weiter denken? Viele Unternehmen suchen Studenten, die eine betriebliche Abschlussarbeit verfassen. Ähnlich wie auch der Werkstudent, könnte auch diese als eine goldene Eintrittskarte dienen. Am Ende winkt vielleicht nicht nur eine gute Note, sondern auch ein Arbeitsvertrag.

Besser spät als nie – das Praktikum als Berufseinstieg

Du hast während des Studiums verschlafen oder schlicht und einfach keine Möglichkeit gehabt, Praxiserfahrung zu sammeln? Dann wird es aber Zeit! Denn merkst du bei der Bewerbung um eine Festanstellung, dass du trotz guter Noten nicht in Betracht gezogen wirst, kann nach dem Motto „besser spät als nie“ ein Praktikum den Weg in den Beruf ebnen. Am besten bewirbst du dich gezielt bei Unternehmen, die eine Festanstellung nach erfolgreichem Praktikum ermöglichen. Denn immer mehr Unternehmen gehen auf Nummer sicher und prüfen potentielle Mitarbeiter mit einem Praktikum auf Herz und Nieren. Und davon profitieren beide.

Heute Trainee – morgen Führungskraft

Oft wird es als eine Art Praktikum benannt, aber eigentlich ist es viel mehr - das Traineeship. In einer ein- bis zweijährigen Intensiveinführung wirst du auf eine spätere Topposition vorbereitet. Auch wenn das Gehalt als Trainee noch etwas niedriger ist, es lohnt sich. Denn die möglichen Karrieresprünge sind groß. Besonders für Bachelorabsolventen macht dieser Berufseinstieg Sinn. Denn was an Theorie fehlt, wird in der Praxis schnell wettgemacht.

Der Sprung ins kalte Wasser – der Direkteinstieg

Von diesem Berufseinstieg als Bachelor oder Master träumen wohl die meisten – ja, wir sprechen hier vom Direkteinstieg. Ohne Umweg direkt in eine gute berufliche Position, auch so kann es nach der Uni gehen. Voraussetzung ist allerdings, dass du schon während des Studiums fleißig warst und damit alle Erwartungen erfüllen kannst. So viele Möglichkeiten – da ist doch bestimmt auch für dich die passende dabei. Wir wünschen viel Erfolg beim Berufseinstieg.

Berufseinstieg nach dem Studium

„Achso, ein Bachelor in Englisch. Und was willst du später einmal damit machen?“ Nicht nur Geisteswissenschaftler, Studenten fast aller Fachrichtungen sahen sich während ihrer gesamten Studienlaufbahn mit solchen Fragen konfrontiert. Da man ja noch sechs Semester Zeit hatte, hat man sich nicht großartig Sorgen, um die ernsthafte Beantwortung dieser Frage gemacht. Erst mal zu Ende studieren und dann weiterschauen. Schließlich ist noch so viel Zeit bis zum Studienabschluss. Und dann ist er plötzlich da! Der Tag, an dem du deine Bachelor- oder Masterurkunde in den Händen hältst und die Realität dich einholt. Gedanken zum Berufseinstieg nach dem Studium können ab heute nicht mehr verdrängt werden. Aber wie verläuft eigentlich der Übergang vom Studium in den Job? Direkt vom Hörsaal in den Bürostuhl? Wir haben uns für dich schlaugemacht und nach den besten Einstiegsmöglichkeiten nach dem Studium gesucht.

Suchst du noch, oder praktizierst du schon?

Mit einem Praktikum nach dem Studium kannst du eventuell anfallende Wartzeiten bis zur Festanstellung sinnvoll überbrücken. Sammle Praxiserfahrung und schnupper in die verschiedensten Bereiche eines Unternehmens. So kann dir der Berufseinstieg nach dem Studium enorm erleichtert werden, denn wenn dein Studium dir vorher keine Zeit für ein Praktikum gelassen hat, ist es nun an der Zeit, Kontakte zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen. Die Chancen auf eine anschließende Übernahme stehen meistens sehr gut und versprechen rosige Zukunftsaussichten.

Das tapfere Schreiberlein im Volontariat

Wenn du während deines Studiums genügend Praktika absolviert hast, könnte alternativ ein Volontariat für dich infrage kommen. Ein Volontariat findet überwiegend in Verlagen oder im redaktionellen bzw. journalistischen Bereich eines Unternehmens statt. Vor allem für Journalisten stellt das Volontariat einen wichtigen Schritt in Richtung Karriere dar. Du durchläufst alle Stationen einer Redaktion und schreibst mal über Sportthemen, Wirtschaftsentwicklungen oder kulturelle Ereignisse. Während deines Volontariats hast du einen Anspruch auf Weiterbildung und kannst dich innerbetrieblich und auch überbetrieblich in Soft Skills Trainings beweisen. Nachdem du die 12- bis 24-monatige Zeit erfolgreich gemeistert hast, steht dem Berufseinstieg nach dem Studium nichts mehr im Wege.

Nach dem Trainee-Programm hoch hinaus

Dem Volontär ganz ähnlich ist der Trainee, die Aufnahmevoraussetzungen sind allerdings ein wenig strenger. Meist werden Absolventen eingestellt, die schnell studiert haben und bereits einige Praktika in der geforderten Fachrichtung vorweisen können. Bist du erst einmal eingestellt, durchläufst du während dieses Programmes alle Abteilung des Unternehmens. Dir werden tiefe Einblicke in die Abläufe und Strukturen gewährt und die Firma investiert bereits viel Geld und Zeit in dich. Das erklärt auch, warum die Übernahmewahrscheinlichkeit so hoch ist. Dein Berufseinstieg nach dem Studium ist also gesichert, denn für das Unternehmen bist du eine spätere Führungskraft, bei der sich die jetzigen Investitionen im Anschluss an das Trainee-Programm auszahlen werden. Natürlich gibt es auch Absolventen, die weder Volontariat noch ein Trainee-Programm durchlaufen mussten, um einen direkten Berufseinstieg nach dem Studium zu erhalten. Die Regel ist jedoch, dass man vor der Festanstellung durch Praktika oder ähnliches in das Unternehmen hineinschnuppert und Kontakte knüpft, auf denen man anschließend den Berufseinstieg aufbauen kann.

Berufseinstieg nach der Elternzeit

Für viele Paare das Schönste der Welt: Kinder. Aber wer Kinder bekommt und berufstätig ist, muss in der Regel erstmal ein paar Monate Elternzeit in Anspruch nehmen. Doch wie sieht es mit dem Berufseinstieg nach der Elternzeit eigentlich aus? Muss mich mein Arbeitgeber einfach so wieder ganz normal einstellen und arbeiten lassen? Kann ich selber bestimmen, wann ich wieder anfange zu arbeiten? Und habe ich eine Arbeitsplatzgarantie? So einfach ist es natürlich nicht. Für alles gibt es Gesetze. Man kann auch während der Elternzeit arbeiten gehen, wenn man jemanden hat, der auf das Kind aufpasst. Doch grundsätzlich erlaubt der Gesetzgeber nur eine Tätigkeit von maximal 30 Stunden pro Woche. Für viele klingt es wohlmöglich sehr verlockend 3 Jahre Zuhause zu bleiben und sein Kind aufwachsen zu sehen. 9 Monate Schwangerschaft und dann mindestens ein Jahr nicht arbeiten gehen: Der Berufseinstieg nach der Elternzeit ist doch noch so weit weg! Doch grundsätzlich sollte man sich das Leben nicht so einfach machen, vor allem wenn man möglicherweise auf einen Arbeitsplatz angewiesen ist. Es ist daher ratsam, sich bereits vor der Geburt schon Gedanken dazu zu machen, wann und wie man wieder arbeiten möchte.

Hilfestellungen für den erfolgreichen Wiedereinstieg

Am häufigsten sind es ja die Frauen, die für die Kinder zuhause bleiben und dann den Berufseinstieg nach der Elternzeit wieder wagen. Aber wie klappt es, dass man erfolgreich zurück ins Berufsleben starten kann? Viele Frauen fühlen sich erst nach vielen Jahren wieder bereit für die Arbeitswelt. Und wer so lange aus dem Berufsleben heraus ist, der hat oft komplett den Anschluss verloren. Nicht nur, weil sich die beispielsweise die Computertechnologie weiterentwickelt, sondern auch, weil sich möglicherweise das Arbeitsumfeld komplett verändert hat. Wenn man also den Berufseinstieg nach der Elternzeit erst nach ein paar Jahren wieder wagen möchte, dann sollte man einige Punkte beachten, damit dieser auch erfolgreich ist. Zum einen ist es wichtig, dass man sich den Markt genau anschaut, in dem man vorher tätig war. Was hat sich getan? Welche Neuigkeiten gibt es? Dann sollte man bei der Jobsuche unbedingt darauf achten, dass man sie seinem eigenen Alter anpasst. So ist es momentan der Fall, dass besonders die Telekommunikation und Werbung beziehungsweise die Medien Teile der „Jugendbranche“ sind –es wird also schwieriger hier Fuß zu fassen, wenn man bereits längere Zeit aus der Branche heraus ist. Auch spielt die eigene Qualifizierung eine große Rolle. Man sollte sich also im Vorfeld über mögliche Weiterbildungsmaßnahmen erkunden und diese auch wahrnehmen. Besonders in Büroberufen sollte man sich in SAP, Datenbanken oder auch der neuesten Office-Version weiterbilden lassen.

Das A und O für jeden Berufseinsteiger nach Elternzeit

Am allerwichtigsten ist aber fast schon seine „Lücken“ im Lebenslauf zu füllen. 3-6 Jahre gähnende Leere zwischen dem letzten Job und heute sehen einfach nicht besonders gut aus. Einfach zu sagen „Ich war Mutter“ reicht den meisten Arbeitgebern nicht, auch wenn man selbst den „Mutter-Job“ als „Vollzeitjob“ ansieht. Aber vielleicht war man ja anders tätig, hat sich zum Beispiel im Kindergarten engagiert oder ehrenamtliche Aufgaben übernommen? Das kann alles hervorragend im Lebenslauf erwähnt werden. Auch eine klasse Methode, um schnell erfolgreich den Berufseinstieg nach der Elternzeit zu wagen, ist die, sein eigenes Netzwerk anzuzapfen. Heißt im Klartext: Bekannte und Freunde oder Verwandte fragen. Nicht nur nach dem Studium, auch nach der Elternzeit werden viele Jobs durch das berühmte „Vitamin B“ vergeben. Und zu guter Letzt bleibt eigentlich nur noch zu sagen: Nicht gleich mit einer 70 Stunden Woche starten und sich komplett übernehmen. Besonders wenn man länger nicht gearbeitet hat, sollte man es langsam angehen lassen und sich erstmal wieder an den Arbeitsalltag gewöhnen.

Berufseinstieg – deine Karriere beginnt jetzt

Irgendwie hast du schon die ganze Zeit darauf hingefiebert, aber jetzt steht er vor der Tür, der Berufseinstieg, und dir wird ganz flau im Magen. Natürlich hast du dir tolle Vorstellungen von deiner Karriere gemacht. Du weißt, dass du dir gerne das ein oder andere leisten würdest und so ein festes Gehalt, das klingt da schon verlockend. Aber andererseits lastet auch diese schwere Entscheidung auf dir: Mein erster „richtiger“ Job, was soll das werden und vor allem, wie bringt er mich weiter voran? Kurzum, irgendwie fühlt sich der Berufseinstieg genau wie der Schulanfang oder die Einschreibung in die Uni an, es ist dieses Gefühl als würde der Ernst des Lebens jetzt erst losgehen. Aber die Schulzeit hast du ja auch ohne Probleme überstanden, deine Sorgen sind also unbegründet. Das Allerwichtigste ist zunächst, dass du herausfindest, was du möchtest.

Ein Plan oder kein Plan für den Berufseinstieg?

Bist du der Typ, der schon ganz genau weiß, was er gerne machen möchte? Wenn du weißt, welcher Beruf und/oder welches Unternehmen dich reizen, solltest du dir einen Plan für den Berufseinstieg zurecht legen. Wer z.B. PR-Berater in einer renommierten Agentur werden möchte, sollte sich für den Anfang zunächst einmal ein Volontariat suchen. Du kannst natürlich auch versuchen, dich direkt für ein Praktikum oder eine Einstiegsposition dort zu bewerben, aber normalerweise verlaufen Karrierepfade in Schlangenlinien. Nur sehr wenige haben das Glück, bereits mit dem Berufseinstieg in ihr Traumunternehmen und die Wahnsinnsstelle einzusteigen. Darum solltest du dir überlegen, welche Voraussetzungen du erfüllen musst, um an deine gewünschte Position zu gelangen. Es heißt ja, dass ein Plan nur solange gut ist, bis er auf die Realität trifft. Was aber, wenn du noch nicht mal eine Idee von einem Plan hast? Dann solltest du dich zunächst spontan auf das Abenteuer Berufseinstieg einlassen, denn erst mit ein wenig Erfahrung und Ausprobieren wirst du rausfinden können, was dich wirklich fasziniert. Schau dir also an, was für Berufsoptionen es mit deinem Studiengang gibt und lies dir die Stellenanzeigen durch. Am besten startest du in diesem Fall mit einem Praktikum, denn dann kannst du unverbindlich in die Tätigkeiten hineinschnuppern. Wenn du bereits während des Studiums festgestellt hast, dass du lieber etwas ganz anderes machen möchtest, ist jetzt der beste Zeitpunkt, dich auszuprobieren.

Sei flexibel!

Du bist wahrscheinlich nie wieder so ungebunden wie jetzt. Wenn man erst einmal einen festen Job hat, vielleicht verheiratet ist und Kinder da sind, ist umziehen weitaus schwieriger und mit mehr Risiken verbunden. Jetzt zum Berufseinstieg solltest du dich nicht zu sehr von Gewohnheiten leiten lassen, denn Flexibilität kann dir ganz neue Karrierechancen eröffnen. Warum in der Stadt bleiben, in der du studiert hast, wenn woanders ein richtig toller Einstiegsjob auf dich wartet? Auslandserfahrung ist etwas, das dir fehlt? Dann nutze doch jetzt die Zeit, um dich um ein Auslandspraktikum oder ähnliches zu bewerben. Und übrigens, keine Sorge: Die Entscheidungen, die du zum Berufseinstieg triffst, sind zwar wichtig, aber keineswegs in Stein gemeißelt. Viele Leute entdecken erst mit Jahren an Berufserfahrung, was ihnen wirklich liegt. Es ist also nicht so, dass du an deine erste Stelle gebunden bist und ab sofort nur noch in diesem Bereich arbeiten kannst. Wie der Begriff schon sagt, handelt es sich nur um einen Einstieg. Damit ist zwar die Richtung des Zugs vorgegeben, aber nicht dein persönlicher Zielbahnhof. Du hast jederzeit die Möglichkeit, vorher auszusteigen und woanders weiterzufahren.

Die Bewerbung bei Berufseinstieg

Worauf kommt es an? Die Frage aller Fragen wenn es um die Bewerbung bei Berufseinstieg geht. Ob für ein Praktikum während der Schule, des Studiums, für eine Ausbildung oder den ersten festen Job – die Bewerbung ist fast noch schwieriger als das Vorstellungsgespräch selbst. Wie groß muss das Foto sein? Was sollte ich unbedingt vermeiden? Was muss im Anschreiben drin stehen? Welchen Abstand sollte ich beim Lebenslauf wählen? Damit die Bewerbung bei Berufseinstieg auch gut ankommt, sollte man tatsächlich ein paar Dinge beachten, damit sie nicht gleich am anderen Ende in den Mülleimer wandert. Zuallererst natürlich: Was sollte eine Bewerbung beinhalten? Neben den ganzen Standards vor allem eins: Persönlichkeit. Bevor du anfängst zu schreiben, solltest du dir erst einmal vor Augen führen: Wofür bewerbe ich mich eigentlich? Handelt es sich beispielsweise um eine Stelle bei einer Anwaltskanzlei, empfiehlt es sich, sich an ein paar Standardklauseln zu halten. Bewirbt man sich aber stattdessen als Redakteur bei einem Medienunternehmen, sollte man doch in seiner Bewerbung etwas mit Kreativität protzen. Sätze wie „Ihre Stellenausschreibung hat mich angesprochen“ sollten dann doch besser vermieden werden. Grundsätzlich gilt aber: Egal für welche Stelle du dich bewirbst, du stellst dich vor und keine fiktive Person, die eventuell perfekt ins Unternehmen passt. Die Bewerbung bei Berufseinstieg ist ein wichtiger Teil für die weitere Zukunft und sollte daher vor allem deine Persönlichkeit zeigen, denn erst dann wird sie interessant und führt zu einem Vorstellungsgespräch. Wichtig für die Bewerbung bei Berufseinstieg sind daher vor allem die Einhaltung einer gewissen Form und ein gelungener Inhalt. „Zeigen was man kann“ lautet hier die Devise. Man sollte unbedingt herausstellen, warum man die richtige Person für die Stelle ist, natürlich ohne zu übertreiben oder Dinge zu erfinden. Aber auch, warum man ausgerechnet das Unternehmen gewählt hat, sollte nicht fehlen. Der Lebenslauf sollte dagegen vor allem übersichtlich sein und natürlich chronologisch sortiert. Hier macht es sich am besten, wenn man das Aktuellste oben anordnet. In welchem Kindergarten du warst, will kein Personaler zuerst lesen. Da interessiert die Schulbildung, Ausbildung oder auch das Studium schon einiges mehr. Auch solltest du darauf achten, dass du große Lücken füllst oder zumindest später im Vorstellungsgespräch gut erklären kannst. Ebenso ehrenamtliche Tätigkeiten oder gesellschaftliches Engagement können an dieser Stelle im Lebenslauf erscheinen. Die Bewerbung bei Berufseinstieg bedeutet für viele gleich Stress, dabei sollte man sich diesen gar nicht erst machen. Erstens: Man weiß, was man kann. Zweitens kann man aus Absagen auch lernen. Und drittens: Vielleicht hat man auch einfach vom Charakter her nicht ins Unternehmen gepasst, obwohl die Qualifikationen total ausreichend waren. Besonders bei Absolventen, die ihre erste Bewerbung rausschicken, nagt eine Absage direkt am Selbstbewusstsein. Um das zu vermeiden, sollte man am besten im Unternehmen anrufen und nachfragen, warum man eine Absage bekommen hat. Denn mit Feedback kann man umgehen und es beim nächsten Mal viel besser machen. Alles in einem heißt das: Die Bewerbung bei Berufseinstieg ist gar nicht so schlimm wie man immer denkt. Wichtig ist einfach nur, dass man sich selber gut verkauft und das geht am besten, wenn man auch an sich glaubt.

Berufseinstieg: Die ultimativen Tipps

Was haben wir diesem Tag entgegengefiebert. Nach jahrelangem Klausurmarathon ist das Abschlusszeugnis in der Tasche und der erste Arbeitsvertrag unterschrieben. Doch umso näher der erste Arbeitstag rückt, desto nervöser werden wir. Tauend Fragen schwirren durch den Kopf: Bin ich den Aufgaben gewachsen, wie sind die Kollegen, werde ich schnell Anschluss finden? Damit der erste Tag kein Reinfall und das Glück nicht getrübt wird, haben wir nun zum Berufseinstieg die ultimativen Tipps.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance

Kleider machen Leute – das gilt natürlich nicht nur im Privatleben, sondern ganz besonders im Job. Wer signalisieren möchte, sich mit dem Job, der Firma und den Kollegen zu identifizieren, der sollte sich entsprechend an den Dresscode halten. Das bedeutet nicht, dass der persönliche Geschmack zurückgestellt werden sollte. Ganz im Gegenteil, wer es schafft sich passend und dennoch individuell zu kleiden, kann direkt den ersten Sympathiepunkt sammeln. Wer unsicher ist, wie sich die Mitarbeiter des Unternehmens kleiden, sollte einen Blick auf die Unternehmenshomepage werfen. Oft kann man hier schon Hinweise bekommen. Viele Unternehmen haben sogar einen Facebook -Fanpage, auf der sie Einblicke in den Arbeitsalltag gewähren. Ansonsten gilt beim Berufseinstieg als ultimativer Tipp: Besser etwas schicker als underdressed auftauchen.

„Hallo, wer bist DU denn?“

So sollte man bestimmt nicht in das erste Gespräch mit dem neuen Kollegen starten. Zunächst ist natürlich Siezen angesagt, das Du wird, wenn es in der Firma überhaupt üblich ist, von den Kollegen angeboten. Richtig ist es allerdings, selbst den Kontakt zu den Kollegen zu suchen, einen kleinen Rundgang zu machen und sich höflich vorzustellen. Dabei kann man auch gleich herausfinden, wer die wichtigen Ansprechpartner sind, beispielsweise bei fachlichen oder auch organisatorischen Fragen. Auch wenn es nicht gerade ein Insider ist: Zu den ultimativen Tipps zum Berufseinstieg gehört Kuchen. Denn dem kann einfach niemand wiederstehen. Ein kleiner Einstand, wird daher immer gern gesehen und kann das Eis brechen.

Stolperfalle Smalltalk

An dieser Stelle wird schon etwas kniffliger, zum Berufseinstieg die ultimativen Tipps zu geben. Denn nun ist zwischenmenschliches Fingerspitzengefühl gefragt. Nach dem ersten Kennenlernen folgt oft der Smalltalk, bei dem besonders große Vorsicht geboten ist. Erstmal sollte herausgefunden werden, welcher Umgangston unter den Kollegen herrscht. Zeig Interesse und stell Fragen, anstatt dich selbst in den Vordergrund zu rücken und mit der Tür ins Haus zu fallen. Besonders gut eignet sich die Mittagspause, um erste Kontakte zu knüpfen. Kommt die Einladung nicht gleich von den Kollegen, darf natürlich nachgefragt werden, ob man sich der Gruppe anschließen darf.

Das richtige Zeitmanagement

Suchst du zum Berufseinstieg die ultimativen Tipps, darf das Thema Zeitmanagement natürlich nicht fehlen. Während die Kollegen schon längst im Auto-Modus ihre Aufgaben erledigen, bist du am Rotieren. Damit du nicht die Übersicht verlierst und dir die Aufgaben nicht schon in der ersten Woche über den Kopf wachsen, solltest du dir To-Do-Listen anlegen und den Chef oder die Kollegen gezielt nach Deadlines fragen. Am Anfang wird es dir niemand übel nehmen, wenn du ein-zwei Fragen mehr stellst. Wichtig ist es dabei nur, nicht ständig mit den gleichen Fragen zu nerven. Mach dir Notizen, so kannst du auf Nummer sicher gehen. Hast du zum Berufseinstieg die ultimativen Tipps alle beachtet, sollte eigentlich nichts mehr schiefgehen.